Fassadenrenovierung rechnet sich

Ausbesserungen in Eigenregie oder vom Profi gestalten lassen

(rgz-p). Die Fassade trägt maßgeblich zum geringeren Energiebedarf und zur ansprechenden Optik eines Hauses bei. Gerade bei älteren Häusern lohnt es sich deshalb, über Renovierung oder gegebenenfalls Sanierung nachzudenken.

Polyurethan

Eine aktuelle Studie des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung im Auftrag des Industrieverbands Polyurethan-Hartschaum e.V. hat die Rentabilität anhand einer Mustersanierung mit einem Wärmedämmverbundsystem überprüft. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass die Energiepreise in den nächsten 23 Jahren nicht ansteigen, läge die steuerfreie Rendite einer Investition in die Fassadendämmung mit deutlich mehr als 2,5 Prozent pro Jahr relativ hoch und schneidet im Vergleich zu einer konventionellen Geldanlage bereits sehr gut ab. Bewährt haben sich Wärmedämmverbundsysteme mit Dämmelementen aus Polyurethan-Hartschaum wie “purenotherm”. Der Werkstoff besitzt eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit im Vergleich mit anderen Dämmstoffen. Unter www.puren.com gibt es mehr Informationen zur Gebäudedämmung.

Systemklinker

Wer an der Fassade langfristig Pflege, Reinigung, Streichen, Verputzen oder Ausbessern vermeiden möchte, der sollte sich zum Beispiel für eine Systemklinker-Fassade entscheiden, wie als Vollwärmeschutzsystem von Böger. Auf schnelle, saubere und kostengünstige Weise werden dabei Systemklinkerelemente für die äußere Hausgestaltung eingesetzt. Der besondere Vorteil dieses Systems liegt darin, dass es gelungen ist, echte Klinkerriemchen dauerhaft in ein Bett aus Polyurethan-Hartschaum (PUR) einzuarbeiten. Unter www.boegerfassaden.de gibt es mehr Informationen.

Flachverblender

Wer sich selbst an die Fassadenrenovierung wagt, kann auf Do-it-yourself-Systeme wie etwa die pflegeleichten, atmungsaktiven und witterungsbeständigen Flachverblender in Klinkeroptik vom Delmenhorster Anbieter delport setzen. Die Verlegung dieser vier bis sechs Millimeter dicken Elemente geht einfach und schnell vonstatten, denn sie sind an ihrer Rückseite fest mit einem Armierungsgewebe vergossen. Hobbyhandwerker können somit quasi 36 Steine auf einmal in das Kleberbett an der Fassade drücken. Unter www.delport.de gibt es Informationsmaterial, eine Systembeschreibung und Materialmuster.

Farbe

Wenn die Fassade lediglich einen neuen Farbanstrich braucht, ist das ebenfalls gut selber zu realisieren. Professionelles Werkzeug und Profimaterialien für einen Anstrich der Fassade findet man heute im Baumarkt und im Farbenfachhandel. Informationen zur geeigneten Fassadenfarbenqualität und Tipps zur Verarbeitung gibt es etwa unter www.schoener-wohnen-farbe.de im Internet.

Putze

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) ergab, dass organische Putze ohne biozide Ausrüstung schneller von den Mikroorganismen befallen werden als pastöse Putze mit Wirkstoffen gegen Mikroorganismen. Den besten Schutz bieten der Studie zufolge Putze, die mit biozid ausgerüsteten Fassadenfarben überstrichen wurden. Ein entsprechender Anstrich kann daher besonders in Regionen mit feuchtem Mikroklima, an verschatteten Hausbereichen oder bei organischen Belastungen wie Pollenflug am Waldrand sinnvoll sein. Unter www.putz-dekor.org gibt es weitere Informationen zum Thema Schutz von Fassaden vor Verschmutzungen.

Fassaden-App für’s Handy

Auch beim Thema Fassade sind neue Medien mit dabei: Mit einer neuen, kostenlosen Bauherren-App für das iPad ist jetzt für umfassende Informationen gesorgt. Auf der Startseite von www.schoener-energiesparen.de finden Interessierte einen Link zum kostenlosen Download der Anwendung. Übersichtlich nach Themen sortiert, können Hauseigentümer sich hier mit allen Möglichkeiten rund um Neubau oder Modernisierung der Fassade beschäftigen.

 

Bildnachweis: Mit dem Systemklinker sind teure Fundamente oder Unterkonstruktionen überflüssig. Vorhandene Risse oder Putzschäden werden unsichtbar überbrückt. Foto: djd/Böger Systemklinker Produktions GmbH

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