Effizient Energie sparen

Alternativen zur Glühlampe schonen Umwelt und Geldbeutel

Die herkömmliche Glühlampe hat ausgedient. Gemäß einer EU-Verordnung dürfen diese Leuchten mit einer Leistung von 60 Watt und darüber seit dem 1. September 2011 nicht mehr länger in den Verkauf gebracht werden. Dies hat seinen Grund, denn die Technik der Glühlampen ist veraltet und ineffizient. Beim Erwärmen des Glühdrahts wird der Großteil der eingesetzten Energie ungenutzt als Wärme abgegeben. Nur fünf bis zehn Prozent werden tatsächlich in Licht umgewandelt. Eine moderne Energiesparlampe dagegen erzeugt mit einem Bruchteil des Stroms die gleiche Helligkeit. Sie wandelt bis zu 50 Prozent der Energie in Licht um. So erzielt beispielsweise eine Energiesparlampe mit nur zwölf Watt die gleiche Helligkeit wie eine 60-Watt-Glühlampe, und zwar mit einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 10.000 statt 1.000 Stunden.

Kostenlose Energie-Hotline

Wer künftig auf energieeffizientere Lampen setzt, kann die Stromkosten für seine Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Dies haben Berechnungen der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ergeben. Unter www.stromeffizienz.de oder unter der kostenlosen Energie-Hotline 08000-736734 gibt diese Kampagne, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, weitere Informationen zum Stromsparen im Haushalt.

Weitere Alternativen

Ähnlich wie Energiesparlampen zeichnen sich LEDs (Light Emitting Diodes) durch einen niedrigen Energieverbrauch sowie eine lange Lebensdauer aus. Sie sind speziell als Ersatz für Glühlampen mit niedriger Wattzahl bis 40 Watt geeignet. LEDs mit Standardfassung sind allerdings bislang noch deutlich teurer als Energiesparlampen. Etwa doppelt so lange wie herkömmliche Glühlampen leuchten effiziente Halogenlampen mit bis zu 2.000 Betriebsstunden. Im Vergleich zu Energiesparlampen und LEDs haben sie jedoch einen deutlich höheren Stromverbrauch.

(djd/pt)

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